Walzer
Horch! Welch ein süβes harmonishces Klingen,
Flüstern erhebt sich zum jubelndem Laut.
Laβ mich dich, reizendes Mädchen, um schligen,
Wie ein Geliebter die liebende Braut.
Komm! Laβ mit dem wogenden Tönen uns schweben,
Die uns wie Stimmen der Liebe umweh’n:
So uns der seligsten Täuschung ergeben,
Glücklich es wähnen was nie kann gescheh’n.
Auge in Auge mit glühenden Wangen,
Bebende Seufzer verlangener Dust!
Ach! Wenn die Stunden der Freude vergangen,
Füllet nur trauernde Sehnsucht die Brust.
Nimmer erblüht, was einmal verblüht,
Nie wird die rosige Jugend uns neu,
O drum, eh’ das Feuer der Herzen verglüht,
Liebe um Liebe, noch lächelt der Mai.