14.
Solo (Alt)
Im Waldesgrün am stillen See,
Da seufzt ein Jüngling im schweren Weh:
Gepackt von der tötenden Seuche, stahl
Er her sich, zu enden seine Qual.
Er, dem im Leben, wo er stand,
Sich jedes Herz einst zugewandt,
Stirbt jetzt, als hätt’ er keinen Freund,
Hier ungesehn und unbeweint.
Jüngling
Ach, einen Tropfen nur aus der See,
Zu kühlen das fiebrisch brennende Weh;
Ach, einen Tropfen nur aus der Flut,
Zu kühlen die fiebrische Glut!