17.
Peri
Schlaf’ nun und ruhe in Träumen voll Duft;
Balsam’scher umweh’ dich die Luft,
Als dem magischen Brand des Phönix ensteigt,
Wenn er sein eigenes Grablied singt.
Schlaf’ nun und ruh’ in Träumen voll Lust.
Du, die treueste, liebendste Brust!
Chor
Sie sprachs, und Himmelshauch durchfließt
Von ihren Lippen diese Stelle,
Sie schwingt den Strahlenkranz und gießt
Auf beider Antlitzt solche Helle,
Daß wie ein Heil’genpaar sie lagen,
Indes die Peri wacht, und Licht
Mild strahlt in ihre Todesnacht,
Bis ihre Seelen auferwacht.