18.
Chor des Houris
Schmücket die Stufen zu Allahs Thron,
Schmücket sie mit Blumen, Freundinnen alle,
Daß auf des Himmels unterste auch
Gnädig ein Blick des Ewigen falle.
Schlinget den Reigen,
Laßt uns verneigen
Freudig demutsvoll vor dem Herrn!
Auch der Geliebten vergesset nicht,
Die auf der Erde zurückgeblieben!
Unten ist’s dunkel, oben das Licht,
Haß ist dort, hier ewiges Leben,
Schmücket die Stufen zu Allahs Thron.
Schmücket sie mit Blumen, Freundinnen alle,
Daß auf des Himmels unterste auch
Gnädig ein Blick des Ewigen falle.
Chor
Seht da, die Bahn zum ew’gen Licht
Kommt schon die Peri herangeflogen,
Liebliche Peri, verzweifle nicht,
Treu’ und Glaub’ hat noch nie betrogen.
Suche das Gut,
Im Auge ruht,
Was das Teuerste ist dem Herrn!
Jetzto zurück in die Rosenlauben,
Freude zu geben, Freud’ zu empfangen,
An des Geliebten Lippen zu hangen,
Küsse zu bieten, Küsse zu rauben.
Schon naht die Sonne,
Ewige Wonne
Harret, die freudig dienen dem Herrn!